Sashi Turkof

Die Werke dieser besonderen Künstlerin, sind in den letzten 3 Jahren entstanden und thematisieren vor allem das Umfeld und die Umstände in denen Kunst entsteht.

Gesellschaftliche Normen beeinflussen das Ideal eines perfekten Bildes und damit auch den Prozess des künstlerischen Ausdrucks. Diesen Druck wird man als Künstler*In fast unmöglich los. So hat Turkof entschieden, mit Hilfe außergewöhnlicher Mittel sich selbst von diesen ungeschriebenen Regeln zu befreien – einen Großteil ihrer Werke malt sie blind. Indem sie sich beim Malen die Augen bedeckt, entzieht sie sich aktiv der Kontrolle und schafft somit, ihre Kunst direkt aus ihren Gedanken entspringen zu lassen – unbeeinflusst von gesellschaftlichen Normen.

Turkof arbeitet viel mit der Koexistenz von Gegensätzen – in ihren Werken herrscht durchgehend eine Dualität zwischen blind gemalten, expressionistischen und präzisen Elementen, die beinahe an Kubismus erinnern. Diese Vielschichtigkeit und Komplexität stellt sie der Idee von Perfektion unserer Gesellschaft entgegen.

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