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3D-Kunstinstallation zum Gedenken an die Novemberpogrome 1938

9. November 2016

Die Kulturkommission wird am 09.November zum Gedenken an die Novemberpogrome eine 3D-Kunstinstallation auf die Hausfassade der Seitenstettengasse projizieren, welche 25Synagogen vor ihrer Zerstörung abbilden wird.

 

Der Stadttempel musste 1824 noch hinter einer „normalen Hausfassade“ verschwinden und durfte für das katholische Österreich nicht sichtbar sein.

 

Die weiteren 25 Synagogen durften dann schon etwas sichtbarer das Wiener Stadtbild prägen. Wenn auch manche von Ihnen in Hinterhöfen standen, waren sie kulturell und architektonisch eine Bereicherung des Stadtbildes. Seit der Pogromnacht 1938 gibt es – abgesehen von einigen Relikten – keine dieser Synagogen mehr.

Im Zuge einer Projektions-Installation wird es möglich, von allen ehemaligen Wiener Synagogen die zwischen 1824 und 1938 in Wien standen, eine Ansicht und eine Innenraumperspektive temporär auf der Fassade der IKG Wien zu bewundern. Die gezeigten Bilder wurden im Rahmen des Forschungsprojektes „Die virtuelle Rekonstruktion der zerstörten Wiener Synagogen“ seit 1998 von prof. Bob Martens und DI Herbert Peter in Zusammenarbeit mit Studierenden der TU-Wien und artuum architecture erstellt.

Details

Datum:
9. November 2016
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