CROSSING JERUSALEM von Julia PASCAL
SAISONERÖFFNUNG September 2018

Premiere Montag 24.09, weitere Vorstellungen bis 06.10., Beginn 20 Uhr
Tickets Online   http://www.drachengasse.at/karten.asp
Kartentelefon: 01/ 513 14 44

(Das Stück wird in englischer Sprache aufgeführt!)

Theater Drachengasse/vienna theatre project
Büro: Vienna Theatre Project Marktgemeindegasse 63/C1, 1230 Wien
www.viennatheatreproject.com, e- mail: office@viennatheatreproject.at
Kontakt: Joanna Godwin-Seidl (Produzent/Regie) Tel.: 069912127679
www.joannagodwinseidl.com
6Poster: Gernot Ottowitz. Image: Andrea Peller Model: David Rodriguez-Yanez

Österreichische Erstaufführung! In englischer Sprache!
Details zu den Spielstätten und geplanter Aufführungszeitraum
Spielstätte: Theater Drachengasse, Fleischmarkt 22,1010 Wien
Aufführungszeitraum: 24. September bis 6. Oktober 2018
Premiere und bis 11 Vorstellungen
Saisoneröffnung THEATER DRACHENGASSE und
Vienna Theatre Project
Dauer: 90 Minuten und eine Pause
Ort der Handlung: Jerusalem 2002 während der 2. Intifada
Regie: Joanna Godwin-Seidl

Cast:
Varda Kaufmann-Goldstein – Deborah Gzesh
Sergei Goldstein – Dave Moskin
Yael Kaufmann – Soffi Schweighofer,
Gideon Kaufmann – Adrian Stohwasser
Lee Kaufmann – Evelyne Werzowa
Yusuf Khalil Philipp Stixx / Emre Dogan
Sharif Khalil – Jihad Al Khateeb
Sammy Hadad – Allan Browne

Das Stück in Kürze
Crossing Jerusalem; spielt innerhalb von 24 Stunden: die Kaufmanns (eine dysfunktionale jüdische Familie) entscheiden sich, während der 2. Intifada, Jerusalem zu durchqueren, um in ein palästinensisches Restaurant essen zu gehen “they have the best Hummus …” “all Jews, who dare go, eat for free…”.
Im Restaurant treffen sie auf palästinensische Bekanntschaft die alten Geister wecken, nichts ist, wie es scheint, jeder hat Geheimnisse. Nichtsdestotrotz entwickelt sich eine Art Love-Story mit Hindernissen, zumal Jerusalem unter Dauer Bomben-Alarm ist.
In “Crossing Jerusalem” wird, mit Gefühl, Witz und Ironie, vor einer Kulisse des Nationalismus und interreligiöser Dynamik, der Alltag aller acht Protagonisten, bei einer gut gemeinten Geburtstagsfeier, durcheinandergebracht. Die Matriarchin Varda (zwielichtige Immobilienmaklerin jüdischer Herkunft), Gideon (ihr Sohn, ein verzweifelter Soldat), Sammy (Christ, Palästinenser und Lokalbesitzer) Yusuf (Palästinenser, Muslim und Kellner) und ihre Angehörigen sehen sich inmitten des Konflikts innerhalb Israels und in der gesamten arabischen Welt. Die aktuellen internationalen Stimmungs-Schwankungen bewegen gerade dazu den Diskurs um Israel und Palästina erneut anzusprechen.
In diesem, wahrhaft explosiven, Werk bleibt niemand verschont.

KONTROVERSEN
Pascals Stück “Crossing Jerusalem” wurde Anfang 2016 zum Zentrum der Kontroverse, als das Kulturkunsttheater des Michael-Ann Russell Jüdischen Gemeindezentrums in North Miami-Dade den Spielplan des Theaters verkürzte und sich zu Mitgliedern der jüdischen Gemeinde beugte, die das Stück als kritisch gegen Israel einschätzten. Der Miami Herald sagte, der Vorfall habe “rohe Gefühle unter denen hinterlassen, die die Absage als Kapitulation vor der Politik bezeichnen, und diejenigen, die sagen, das Stück sei tief und unnötig verletzend”. Pascal protestierte, dass “die Absicht des Stückes war, die Komplexität des israelischen Lebens zu zeigen”, und nannte die frühe Schließung “Zensur”. Forward Magazine kommentierte: “Die Kontroverse spiegelt andere von amerikanischen JCCs gegenüber Medien wider, die als kritisch angesehen werden von Israel, vor allem in Washington und New York.

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